Ausstellung : HOMMAGE
«rancourt-rancourt»


23. september-8. dezember
Vernissage: 17. September 2016 | 17Uhr
ort: brünig park, walchisstrasse 30, 6078 lungern
titel austellung: HOMMAGE
racourt-rancourt

nationalité: canadienne(quêbec)
adresse: feldgasse 11 6078 lungern
tel: 0041 (0)79 705 44 05
email: monette-b@gmx.ch

     

Monette Bürgi-Rancourt

Malendes Urgestein


Monette ist ein malendes Urgestein. Alles was sie an malerischem Talent freilegen kann, hat sie über Jahrzehnte von ihren beiden malenden Brüdern mitbekommen, ohne sich von ihnen ausbilden zu lassen. Sie ist zwischen den beiden Brüdern aufgewachsen, die beide Kunst studiert und sich erfolgreich in der kanadischen Provinz Québec etabliert haben.


Vor 6 Jahren In unseren ersten gemeinsamen Ferien in Ägypten hat Monette zaghaft und ohne Begeisterung einen kleinen Aquarell-Malkasten und Zeichnungspapier mitgenommen. So durfte ich Monettes Malentwicklung sozusagen aus nächster Nähe miterleben.

«Je laisse suivre ma main... je peinds et je repeinds... Je fais vivre mes oeuvres».
Mes inspirations      meine Inspirationen
Mes oeuvres             meine Werke
«Ich lasse meine Hand führen... ich male... ich male... ich erwecke meine Bilder zum leben».

Die Besteigung des Sinai

Angefangen hat das mit einem unvergesslichen Erlebnis: Der Besteigung des Sinai (Berg Moses) in der Wüste und der Besuch des Katharinenklosters. Dieses einmalige Erlebnis hat dazu geführt, dass Monette Lust verspürte das Erlebte mit Malen auszudrücken. Ihre Verarbeitung, ihre Transformation ist keine natürliche Nachbildung, sondern eine emotionale und impressionistische Wiedergabe. Und das Besondere daran ist, dass sie ihre Hand von dieser starken Wirkung führen lässt: Ihre Hand wird sozusagen geführt und sie lässt es zu.

Die Besteigung des Sinai

Ihre Quelle, ihre Energie

Ihre Quelle, ihre Energie schöpft sie aus dem Reservoir des Erlebten. Das kann eine Farbe, eine Kontur, ein Detail, ein Stoffmuster, ein Duft, eine Musik, ein Streit, ein Essen, ein Geräusch, eine Wolke, ein Wort sein. Kurz: Ein für uns unscheinbares Ereignis das für Monette aber eine starke und nachhallende Wirkung zeigt.

Die Überwindung der leeren Fläche geschieht aus der Fülle der aufgestauten Eindrücke und Emotionen. Das Endprodukt ist am Anfang meistens unbekannt. Ganz selten braucht sie ein paar wenige Linien als Orientierung oder Entwurf. Sie überlässt ihre Hand völlig dem Moment. Ihre Emotionen bekommen sozusagen Durchzug und landen unglaublich spontan auf der Leinwand.

Monette malt lieber auf grösseren Formaten. Der Schwung der Hand muss Platz haben. Es existiert kein Plan, kein Raster, kein fertige Vorstellung. Auch die Farben und Mischungen entstehen wie gelenkt. Und was mich immer wieder erstaunt, wenn ich Monette beim Malen zuschaue, dann ist es ihr nicht peinlich oder unwohl – im Gegenteil. Das beflügelt sie. Dann kann es sein, dass

sie laut denkt, sich selber kommentiert, korrigiert, übermalt. Und das alles schwungvoll und treffsicher. Ob mit Spachtel, schmalem oder breitem Pinsel – es malt mit ihr bzw. sie lässt das zu, dass die Hand Ausgang bekommt.

Kunst des Aufhörens

Kunst des Aufhörens

Ihre Bilder sind Einladungen des Nachvollzugs, müssen aber nicht verstanden werden. Die Eingangsidee wird mit wenigen Strichen skizziert und dann weiterentwickelt, übermalt, verdichtet, machmal bis zur Unkenntlichkeit – auf einmal: Fertig ! Je besser Monette in Form ist, desto sicherer ist sie mit dem Aufhören. Es gibt von ihren über 250 Bildern nur ganz wenige, mit denen sie selber nicht zufrieden ist. Diese bleiben dann monatelang unfertig, bis sie – meist wenn sie keine freie Leinwand mehr hat – sich damit wieder auseinander setzt.

Titel

Ihre Bilder haben meist französische Titel. Die Titel entstehen erst nachher. Sie sind wichtig und dienen dem Verständnis. Sie vermitteln eine Spur, eine Idee, ein Detail, ein Rätsel des Dahinter.

Ihre Bilder sind wollen keine Abbildungen der Realität sein, keine akademische Auseinandersetzung mit formalen

Gesetzen, keine Stilleben (nature morte) aber auch nicht irgendwelche Imitationen.

Im Gegenteil: Es sind erlebte, nacherlebte und transformierte Gefühle. Unsere Augen werden zu einer Wanderung eingeladen, oder zum Verweilen oder zum Reproduzieren von eigenen Klangfarben.

«Ich lasse meine Hand ich male... Ich male... ich erwecke meine Werke zum leben»

Ultraschall ma favorite!      opus: 106

Ultraschall ma favorite!      opus: 106

«Wenn ich male, begebe ich mich auf eine Reise. Ich erkunde Strukturen des sichtbaren und des unsichtbaren Lebens und verstehe das Bild als eine Kondensierung von Empfindungen. Ich arbeite in Schichten, ich mache sichtbar, übermale, decke wieder zu. Wenn eine interessante Balance entsteht, kann das Bild sein Eigenleben beginnen.»

diese Zitat Von Guido Hauser trifft mich 100 % zu.

Monettes Atelier

Im Schopf hat sich Monette in den letzten Monaten ein originelles und anregendes Atelier eingerichtet. Das erlaubt ihr spontan die stets bereiten Pinsel zu ergreifen und aufzuzeichnen, was ihr ihre Hände sozusagen diktieren.


nb:

Bilder in Acryl, Misch- und Sandtechnik, teils Recyclingmaterial.

Monettes Philosophie ist es, dass ihre Bilder erschwinglich sein sollen.
Einerseits sind die Preise moderat. Andererseits bietet Monette auch Poster an. Schliesslich besteht die Möglichkeit, Bilder für eine bestimmte Zeit zu mieten.


Format Technik Preis Bild Preis Poster
38 x 44 Mischtechnik 100
40 x 50 Recyclingmaterial 200
40 x 40 Acryl 150
80 x 80 Acryl 650
100 x 50 Acryl 250
100 x 120 Acryl 600